African Revolution muss nicht Krieg sein. Tiken Jah Fakoly strebt die intellektuelle Revolution an. Mit Aussagen wie „Go to school brother/And learn what they are doing“ legt er den Finger in die Wunde und greift verärgert die politische Führung an. Musikalisch hat sich Tiken Jah Fakoly etwas vom klassischem Reggae hin zum afrikanischen entwickelt.
Wenn ich das richtig verstehe liegt mir mit Barefoot Basement ein Live-Mitschnitt vor. Das überrascht, klingt die Qualität doch nach Studio - Hut ab. Die Band aus Wien bringt uns klassischen instrumentalen Reggae. Mir persönlich sind die meisten Tracks 1-2 Ticks zu langsam. Sehr schön finde ich den Übergang von Walzer in Reggae in Finding the words - Was übrigens auch der einzige Track mit einer Stimme ist..
Rootdown rückt einen kleinen Teaser zum anstehendem Rojah & Slonesta Album raus. Das Album "Wer zum?" ist für den 21.05 geplant. In dem 5 min Megamix von Buschwerk kriegt man einen kleinen Eindruck in das Album. Ich hab das Cover bei einem Kollegem gesehen und direkt gesagt "och ne HipHop?". Er meinte direkt "ne Du die machen Dancehall". So richtig zum anhören sind wir nicht gekommen, aber der Megamix unterstreicht das Cover.
Aus der polnischen Reggae und Dancehall Szene erreicht uns Paprika Korps mit dem 6ten Album Metalchem(Name einer Fabrik). Paprika Korps trat 1996 als Schülerband ins Leben und überrascht mich mit einem experimentierfreudigem Rock - Reggae/Dub/DnB Album. Der Rock Reggae der Band erhält eine schöne treibende Note und Freunde von Gitarren kommen auf ihre Kosten.
Zum 10-Jährigen lässt es sich Rootdown Records nicht nehmen und veröffentlicht mit dem „Kokoo Riddim“ eine weitere international hochkarätige Selection. Neben Jaqee mit dem namensgebenden „Kokoo Girl“ Tune und Nosliws vielbeachteten Polit-Statement „Nazis Raus“, gibt sich eine illustre Runde an alten und neuen Bekannten des Reggaekosmos auf dem „Kokoo Riddim“ die Ehre.
Als erstes fällt mir die angenehme Stimme auf, danach das musikalische Ambiente - nice. Vido Jelashe und BuddhaRich haben auf Richard & i - Babylon must go down richtig gute Arbeit geleistet. Angenehme Dub-Reggae Riddims mit Elektro-Elementen(80er Style). Der Dub-Reggae versteckt sich in manchen Stücken zwar hinter dem spacigem Elektro Sound, schwingt aber meist im Vordergrund mit. Sehr angenehme CD, die eine selten bediente Sparte füllt(2010KB)
Ab dem 17.12.2010 gibt es den neuen Camel Riddim aus dem House of Riddim Lager. Ein schöner zeitloser Roots Riddim, der einen Haufen Artists beflügelte nice Tunes einzusingen(18 Stück, Trackliste s.u.). Als Teaser kann man sich jetzt den Promo Mix bei SoundCloud anhören. http://www.houseofriddim.com
Die 8köpfige Band The Unlimiters(ehem. The Essentials) aus Berlin versetzten einen mit dem Sound in die "gute alte Zeit". Eine entspannt-hüpfende Mischung aus Ska, Rocksteady und Calypso vermischt mit einer kleinen Portion Jazz. Schöne Bläser Passagen wie in Casioyama oder Extortion gefallen mir sehr gut. Die Kombination der weiblichen und männlichen Vocals in z.b. Hard Times waren zunächst etwas gewöhnungsbedürftig.
Die fröhlichen Aufständigen(Irie Revoltes) aus Heidelberg steuern etwas für die weltweite Bewegung(Mouvement Mondial) bei. Die 3 Vocals der Band sprechen deutsch, französisch und englisch mit haben unterschiedliche Stylz. Wie schon in den 2 vorherigen CDs ergibt sich eine gute Kombination. Die Band spielt gewohnt gut, wenn auch nur noch selten reinen Reggae. Klar, bei Tunes wie Merci spürt man der Reggae direkt, jedoch ist dieses Gefühl sonst gerne mit Pop,Rock,Rap gemischt.
Der Youth Riddim aus dem Hause UrbanTreeMusic bringt in entspannter Roots-Manier einen Haufen Artists mit sich. Gute Tune Mischung, nicer Riddim. Check Megamix