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Interview mit der Tune in Crew
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Interview mit der Tune in Crew
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Ganz nah an Deutschland, produzieren die Jungs von der Tune in Crew freudig vor sich hin. Viele haben sicherlich schon vom Little Sista Riddim oder anderen Projekten der Jungs gehört. Nur wer ist diese Tune in Crew? Solche Fragen können natürlich beantwortet werden ;-) Die Tune in Crew hat uns etwas von sich erzählt.. www.myspace.com/tuneincrew
BigUp: Stellt euch doch erstmal vor..
TuneInCrew: Greetings, wir sind Chris, Harry und Xavier. Musiker, Produzenten und vor allem Musik Liebhaber.

Produzieren bedeutet bei uns, dass wir „original music“ machen. Wir spielen die Instrumente in unserem Studio in Strassburg (Fr) alle selber ein. Natürlich verwenden wir auch eine Menge Zeit in das Abmischen. Uns ist wichtig, dass unsere Musik kraftvoll ist, die Harmonien passen und sogar auf nicht hörbare Elemente legen wir wert. Dabei ist unsere Liebe zur Musik groß, egal ob wir nun Reggae, Dancehall, HipHop oder R&B produzieren. Unser Anliegen ist es zudem, die Künstler zu fördern  und zu fordern. Wir helfen die Songs zu erarbeiten und geben Tipps für Melodien und Harmonien. Uns ist es wichtig das Beste aus den Künstlern rauszukitzeln

BigUp: Wie habt Ihr euch kennen gelernt?
TuneInCrew: Wir haben uns über einen Freund an der Uni kennen gelernt. Vor einigen Jahren(2004) fingen wir an zusammen zu spielen, die Brüder Harry und Xavier Gitarre und Chris Bass. Unser Wunsch Musik zu erschaffen hat uns zusammengebracht. Eigentlich wollten wir damals eine Band aufbauen und machten unsere ersten kleinen Schritte mit einem sehr einfachen Studio. Es hat sich einfach Schritt für Schritt entwickelt, bis es die Tune in Crew gab. Wir haben unseren Namen gewählt, weil Tune in eine gängige Floskel im Reggae ist. Außerdem wollen wir, dass die Leute reinkommen und dabei bleiben (stay tuned). Und zuletzt ist es auch noch ein Tribut an die Reggae Classics.

BigUp: Wie kamt ihr zum Reggae, und was bewegte euch die Tune In Crew zu gründen?
TuneInCrew: Reggae war schon von frühester Jugend in uns allen verankert. Wir alle wurden eingefangen von Künstlern wie Buju Banton, Burning Spear oder Sizzla. Über die Tunes sind wir einfach gestolpert. Wir haben angefangen zu hören, aufmerksam zuzusehen und einfach ein Auge auf jamaikanische Musiker gelegt. Wir waren bei jedem Konzert im „La Laiterie“ in Strassburg, wo jamaikanische Künstler auftraten. Auf der Bühne hatten wir „vibes at ist best“. Gleichzeitig wurden wir neugierig auf den Erschaffungs- und Aufnahme- Prozess im Studio. Tune in Crew war dann eine logische Schlossfolgerung – es musste einfach dazu kommen. Wir haben sehr viel Roots, Dancehall aber auch Hip Hop /R&B und so vieles andere gehört. Das alles hat uns natürlich beeinflusst, wie man an den Remixen von uns sehen kann. Die Remixe sind übrigens auf unserer Myspace Seite zum gratis Download bereitgestellt.

BigUp: Ihr spielt ja auch in einer Band mit Gast-Künstlern..
TuneInCrew: In Bands zu spielen, war der erste Weg für uns in die Musik. Wir alle hatten schon einige Bühnenerfahrung als wir die Tune in Crew gründeten. Da wir uns zunächst auf das produzieren  gestürzt haben, kam der erste Auftritt als Band in 2008. Wir haben mit einem Drummer aus Paris zusammen gespielt und hatten die Ehre als Backing Band von Bushman aufzutreten. Damals schaffte es Bushmans Band nicht zu einem Auftritt und so wurden wir in letzter Minute gerufen, um sie zu vertreten. Das waren „wicked vibes all the way“ die wir mit diesem talentiertem Künstler teilen durften. Wir haben sowohl seine Hits, als auch Classics von Peter Tosh gespielt. Wir sind übrigens noch immer mit Bushman in Kontakt, sobald er nach Europa kommt backen wir ihn. Nach diesem tollen „ersten“ Auftritt hatten wir noch einige andere z.B. mit Echo Minot. Wir freuen uns immer wieder zusammen mit Künstlern auf Tour zu gehen – das macht einfach Spaß.

BigUp: Wie waren eure ersten Schritte ins „produzieren“?
TuneInCrew: Produzieren ist einfach voller Überraschungen. Es gibt einfach soo viel was man sich  erarbeiten muss. Das fängt schon mit dem Problem an, das Beste aus seinem Studio zu kitzeln. Und dann geht es über viele Problemchen hin zum Kontakt zu Medien, es dauert auch etwas die Regeln des Marktes zu lernen. Es gibt halt kein „so wird’s gemacht“ Buch. Es sind unendlich viele Treffen mit den verschiedensten Leuten von Nöten. Und natürlich endlose Stunden von Arbeit und Übung. Es benötigt schon eine gewisse Zielstrebigkeit und Ehrlichkeit um qualitative Musik zu produzieren. Schwierigkeiten sind einfach ein Teil des Problems, welches es zu lösen gibt.



 
tada

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