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| Aidonia |
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Während man von Vybz Kartel und Mavado auf deutschen Bühnen bislang nur träumen darf, hat das sympathische Team vom Mannheimer Rude 7 dafür gesorgt, dass mit Aidonia endlich ein Act zum ersten Mal nach Deutschland kam, der die jamaikanische Streetculture und ihre Hustler repräsentiert wie nur wenige andere und sich dennoch mit seinem harten und polarisierenden Stil und seiner lyrischen Versiertheit von den unzähligen New Faces der Insel abhebt. Nach einem angenehmen und ausgedehnten Warm-Up des hauseigenen Soundsystems DeeBuzz betrat der Stargast des Abends gegen halb drei die Bühne des gut gefüllten Rude 7. Unterstützt wurde er von seinem Bruder als Back-Up (und Fotograf) und Tarzan (Soul Stereo Sound) als Selector. Aidonia eröffnete seine Show ohne lange Reden mit einer furiosen Performance von „Empty“ und ließ danach einen Kracher nach dem anderen auf das begeisterte Publikum los. Von seinem Riesenhit „Ukku“ über seine neuesten Tunes wie „Grab Har Nuh“ bis hin zum beeindruckendem musikalischen Monument „Badman A Step“ auf Lenky's bombastischem „Beast“-Riddim feuerte Aidonia nahezu pausenlos maschinengewehrartige Lyriksalven ab, die seine musikalischen Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis stellten. Besonderen Spaß machte seine Interaktion mit dem Publikum, bei der er nicht nur seine Qualitäten als Entertainer bewies, sondern während der Performance des Soundtracks zum momentanen Daggering-Wahnsinn („100 Stab / Flying Dagger“) auch keinen Zweifel daran ließ, wer der wahre Dagger Master im Hause ist. Ganz offensichtlich ohne Starallüren und Berührungsängste verließ Mr. Lawrence aka Aidonia die Bühne, um den anwesenden Damen zu zeigen, wie auf Jamaika getanzt wird, fernab der Moralvorstellungn des Alten Kontinents – das Publikum hatte genau wie der Meister selbst seinen Spaß. |
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